Aus gegebenem Anlass werden alle Wanderungen und Veranstaltungen des PWV Martinshöhe bis auf weiteres abgesagt. Ebenso geht dies auf eine Anweisung der Hauptgeschäftsstelle hervor. Sobald es etwas Neues gibt lassen wie es euch natürlich sofort wissen. Wir wünschen allen das ihr bei guter Gesundheit bleibt und das wir uns bald wieder sehen.

 

Die Vorstandschaft des PWV Martinshöhe, 1 Vorsitzender Pirmin Heinz.

 


Robinie ist Baum des Jahres 2020 Robust, wunderschön blühend und auch umstritten: Die Robinie hat eine Auszeichnung bekommen.

Die Robinie ist der Baum des Jahres 2020. Mit zarten Fliederblättern und duftend weißen Blüten sei die Baumart ein schöner Farbtupfer in Deutschlands Parks, Gärten und Wäldern, teilte die Stiftung Baum des Jahres mit.

Die nahezu unverwüstliche Robinie sei hier ursprünglich aber nicht heimisch und könne andere Pflanzen verdrängen. Deshalb erhitzt sie der Stiftung zufolge die Gemüter von Naturschützern, Städteplanern und Forstleuten. Dennoch könne der umstrittene Baum ein Hoffnungsträger im Klimawandel sein.

 

Robinie stammt aus Nordamerika

 

Eine Robinie (Robinia pseudoacacia) kann bis zu 25 Meter hoch und mehr als 100 Jahre alt werden. Sie liebt viel Licht. Besonders auffällig sind die Bäume in ihrer Blütezeit zwischen Mai und Juni. Dann hängen duftende Schmetterlingsblüten traubenförmig an ihren Zweigen. Charakteristisch sind aber auch ihre rotbraunen Dornen. Das Holz der Robinie ist biegsam und wird im Möbel- und Schiffsbau verwendet. Für Gartenmöbel gilt das witterungsbeständige Robinienholz als gute Alternative zu Tropenhölzern. Zu Hause ist die Baumart ursprünglich in Nordamerika westlich des Mississipi.

 

Ab dem 17. Jahrhundert machte der Baum Karriere und avancierte zu einem beliebten Hingucker in Europas Park- und Gartenanlagen. Die ersten Robinien in Deutschland wurden wohl 1670 im barocken Lustgarten des Berliners Stadtschlosses gepflanzt. In deutschen Wäldern kommt die Baumart bis heute eher selten vor.

 

Robinien-Wälder im Osten

 

Ausnahmen sind Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit ganzen Robinienforsten. Da die Baumart eine gute Abwehr gegen Salz und Luftschadstoffe hat, ist sie heute auch als Allee- und Straßenbaum im Kommen. Die Robinie gilt als Meisterin im Besiedeln karger Böden. "Das Geheimnis ihres Erfolges steckt unter der Erde", erläuterte die neue Deutsche Baumkönigin Charlotte Baumann.

 

Bakterien, die an der Wurzel lebten, fixierten Stickstoff aus der Luft. Dieser reichere sich dann im Boden an. Pflanzen, die es stickstoffarm mögen, gehen daher in der Nähe von Robinien ein. Robinien stehen deshalb auf der Liste der invasiven Baumarten. Sie dürfen nach Angaben der Stiftung nicht mehr ohne Genehmigung in freier Natur gepflanzt werden, damit sie nicht in die Nähe von Schutzgebieten mit stickstoffarmen Böden kommen. Die Blüten der Robinie sind nicht nur bei Bienen beliebt, sie lassen sich ähnlich wie Holunderblüten auch in Limonade oder Gelee verwandeln.

 

Die Rinde, aber auch die reifen Samen und Blätter sind für Menschen allerdings giftig. Für Pferde kann Robinienrinde sogar tödlich sein. Die eiweißreichen Blätter sind für Rehe, Ziegen, Rinder und andere Wiederkäuer dagegen eine Delikatesse.Die Stiftung Baum des Jahres informiert seit rund 30 Jahren die Öffentlichkeit über verschiedene Baumarten.

 

 

 


Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

Sie ist ein Symbol der Liebe. Doch ihr Bestand ist in den letzten Jahren stark eingebrochen: Die Turteltaube. Jetzt hat die Vogelart einen ganz besonderen Titel erhalten.

 

Umweltschützer haben die Turteltaube (Streptopelia turtur) zum "Vogel des Jahres 2020" gewählt. Zum ersten Mal sei ein Vogel gekürt worden, der als global gefährdete Art auf der weltweiten Roten Liste stehe, teilten der Naturschutzbund (Nabu) und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Donnerstag mit. Nabu-Präsidiumsmitglied Heinz Kowalski erklärte mit Blick auf Deutschland: "Seit 1980 haben wir fast 90 Prozent dieser Art verloren, ganze Landstriche sind turteltaubenfrei." Denn die Tiere werden vielerorts stark gejagt. In Deutschland und in der Schweiz stehen die Tiere allerdings unter einem besonderen Schutz, da sie zu den bedrohten Arten gehören. Besonders im Mittelmeerraum fallen Schätzungen zu Folge rund zwei bis drei Millionen Tiere jährlich der Jagd zum Opfer. In vielen südlichen Ländern gelten sie als Delikatesse.

 

Info
Turteltauben gehören zu den wenigen Taubenarten, die auch Zugvögel sind. 

 

Besonderer Ruf der Tiere

 

Turteltauben haben ihren Namen vor allem wegen ihrer Laute, die sie von sich geben ("turr turr"), was sich auch wie eine Art Schnurren anhört. Doch nicht nur deswegen wurde sie damals von Menschen in Volieren gehalten. Ihr besonders gemustertes Gefieder sowie der Volksglaube, dass die Tiere die Krankheiten der Menschen an sich ziehen, sind die vorwiegenden Gründe, weshalb Turteltauben beliebte Hausbewohner wurden. 

 

Häufig werden Verliebte als "Turteltauben" bezeichnet. Da männliche und weibliche Tiere oft unzertrennlich sind, wurde die Bezeichnung auch auf Menschen übertragen. 

 

Turteltauben werden bis zu 30 Zentimeter groß und 160 Gramm schwer. Sowohl die Weibchen als auch die Männchen haben ein auffällige Gefieder. Das der männlichen Tauben glänzt jedoch mehr. 

 

Die Vögel ernähren sich hauptsächlich von Birken- und Erlensamen, Getreidekörnern und Pflanzenteilen wie Wildgräser. Aber auch Pilze, Beeren und andere weiche Früchte stehen auf dem Speiseplan der Tiere. Heute brüteten hierzulande nur noch 12.500 bis 22.000 Paare.

 

 

 


Ehrungen der Mitglieder


Fritz-Claus Hütte


 

Kleine Geschichtskund Martinshöhe.

 

Die Gemeinde liegt westlich des Naturparks Pfälzerwald auf der Sickinger Höhe.Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Schernau, Pletschmühle, Reesberger Hof, Sternbrunnerhof, Ziegelhütte und An der Dümpfelhecke.1325 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Herrschaft Landstuhl der Herren von Sickingen.

 

Nach der Besetzung des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte der Ort von 1798 bis 1814 zum Kanton Homburg im Departement Donnersberg und wurde von der Mairie Lambsborn verwaltet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region zunächst zu Österreich und 1816 zum Königreich Bayern. Unter der bayerischen Verwaltung kam Martinshöhe mit dem Kanton Homburg 1818 zum Landkommissariat Homburg, aus dem 1862 das Bezirksamt Homburg entstand. 1920 wechselte es vom Bezirksamt Homburg zum Bezirksamt Zweibrücken. (Quelle Wikipedia)

 

Blick über Martinshöhe

 

 

 

weitere Infos: Wanderplan